„Eisige Welten" von Bernhard Edmaier und Angelika Jung-Hüttl - wissenschaft.de
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„Eisige Welten“ von Bernhard Edmaier und Angelika Jung-Hüttl

Eis ist die Zauberkraft auf unserem Planeten: Es sprengt Gestein, modelliert Landschaften und reguliert den Klimahaushalt der Erde.

Eis ist gefrorenes Wasser – ein Mineral mit einer speziellen Gitterstruktur, die verhindert, daß ein Gewässer völlig bis zum Grund zufriert. Ohne Eis hätte es daher wohl kaum eine Evolution gegeben.

Eis schafft aber auch wunderschöne Natur-Kunst, die manchmal erst unter der Lupe oder vom Flugzeug aus sichtbar wird: von filigranen Rauhreif- Nadeln bis zu gewaltigen kalbenden Gletschern.

Das neue Werk der beiden Geologen Bernhard Edmaier und Angelika Jung-Hüttl vermittelt Wissen und Schönheit in seltener Eintracht. Der Fotograf Edmaier hat aus verwegenen Höhen und Perspektiven unglaubliche Bilder gewonnen: gefrorene Eis-Gestalten in absonderlicher Größe, Farbe und Form, Landschaften mit verblüffenden Symmetrien.

Der Text der Journalistin Angelika Jung-Hüttl ist informativ und spannend zugleich: von der Geburt der Eisberg-Riesen bis zum Blick ins Eis-Archiv der Klimageschichte beschreibt sie den aktuellen Stand der Forschung, verknüpft mit fesselnden Reportagen über die Menschen, deren Leben das Eis geprägt hat.

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Der opulente Band ist zugleich eine ungewöhnliche Reiselektüre: von den Alpen über Alaska bis in die Anden, von Neuseeland bis Grönland führen die beiden Eisbegeisterten hauchnah in die Kühlkammern der Erde.

Bernhard Edmaier, Angelika Jung-Hüttl Eisige Welten – Im Kosmos der Minusgrade BLV, München, 1996, 158 S., 97 Farbfotos DM 98,-

Donné Norbert Beyer

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