Etwa 100 000 Tiger zogen um 1900 - wissenschaft.de
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Etwa 100 000 Tiger zogen um 1900

Etwa 100 000 Tiger zogen um 1900 durch weite Teile Ost- und Südasiens. Heute sind es nur noch etwa 3000 in fünf Unterarten. Hinzu kommen etwa 11 000 Tiere in Zoos, Parks und bei Privatpersonen. In der Wildnis ausgestorben ist wahrscheinlich der Südchinesische Tiger. Die Karte zeigt die Gebiete Südchinas, in denen die Tiere vor 20 Jahren zuletzt gesichtet wurden. In Gefangenschaft gibt es noch 66 Südchinesische Tiger. Sie leben alle in chinesischen Zoos. Nach offiziellen Angaben leiden sie unter Inzucht, hoher Sterblichkeit und niedriger Fruchtbarkeit. Die meisten sind zudem Bastarde aus Kreuzungen mit anderen Unterarten. Relativ stabil sind die Tiger-Bestände nur in Sibirien, Nepal und Bangladesh. Wilderei und mangelnder Lebensraum sind die Hauptgründe für den Schwund der großen Raubkatzen.

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