Europa ohne Wald - wissenschaft.de
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Europa ohne Wald

Vor 250 Millionen Jahren hat das Leben auf der Erde seinen größten Einbruch erlitten. Ein Temperaturanstieg durch einen Treibhauseffekt, die Änderung des Meeresspiegels und gewaltige Vulkanausbrüche im heutigen Sibirien ließen damals rund 95 Prozent aller Arten aussterben. Aus den Untersuchungen fossiler Sporen und Pollen schloß Henk Visscher von der Universität Utrecht nun, daß die Pflanzenwelt Jahrmillionen brauchte, um sich zu erholen. In Europa dauerte es fünf Millionen Jahre, bis wieder Bäume wuchsen. Zuvor dominierten Farne und Bärlappgewächse. Für ihre Rückkehr aus Australien und der Antarktis benötigten die Nadelhölzer 500000 Jahre. Nach dem Meteoriteneinschlag vor 65 Millionen Jahren benötigte die Flora 10000 bis 100000 Jahre Erholungszeit. Nach der letzten Eiszeit dauerte es nur ein paar tausend Jahre, bis die Nadelhölzer wieder Fuß gefaßt hatten.

Rüdiger Vaas

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Quan|ten|the|o|rie  〈f. 19; unz.〉 physikalische Theorie zur Beschreibung des Verhaltens außerordentlich kleiner Objekte, die davon ausgeht, dass viele physikalische Größen nur in der Form von Quanten auftreten, u. das Planck’sche Wirkungsquantum als grundlegende Naturkonstante einführt

Viel|ehe  〈f. 19; unz.; Soziol.〉 = Polygamie

Frucht|was|ser  〈n. 13; unz.; Biol.; Med.〉 die in der Gebärmutter zw. Eihäuten u. Frucht eingeschlossene, von der Schafhaut (Amnion) abgesonderte Flüssigkeit, die beim Blasensprung ausfließt; Sy 〈veraltet〉 Amnionwasser ... mehr

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