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FLEISCHKONSUM SCHADET DEM WELTKLIMA

Auf den ersten Blick scheint die Bilanz der Landwirtschaft ausgeglichen zu sein: Pflanzen entziehen der Luft beim Wachsen CO2 und geben es beim Verrotten wieder ab. Doch die Landwirtschaft verursacht noch andere CO2-Emissionen: etwa bei der Herstellung von Dünger und Pestiziden, durch Abholzung von Wäldern und durch Bodenerosion. Die Viehwirtschaft steuert ein weiteres Treibhausgas bei: Methan, das beispielsweise aus Rindermägen freigesetzt wird. Dazu kommt Lachgas, das aus nitrathaltigen, verdichteten Böden stammt. Alle Klimagase wurden hier in CO2-Äquivalente umgerechnet. Die Daten, die aus verschiedenen Hochrechnungen stammen, zeigen, dass der Öko-Landbau (orange) oft – aber nicht immer – günstiger fürs Klima sein könnte als konventionelle Landwirtschaft (blau). Exakte Zahlen sind derzeit aber noch Mangelware. Egal ob bio oder konventionell: Den mit Abstand größten Effekt hat der Konsum von Fleisch.

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Kom|men|sa|lis|mus  〈m.; –; unz.; Biol.〉 Nahrungsnutznießertum, Verhältnis zweier Tiere verschiedener Art, aus dem das eine, der Kommensale (Mitesser), durch Beteiligung an der Nahrung des anderen, des Wirts, einseitigen Vorteil zieht [<Kon… ... mehr

me|di|al  〈Adj.〉 1 〈Phys.〉 zur Mitte hin gerichtet 2 〈Okkultismus〉 mit den Eigenschaften eines Mediums ausgestattet ... mehr

Per|oxi|da|se  〈f. 19; Biochem.〉 Peroxid spaltendes Enzym

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