Gladiatoria Carnuntina – Welt der Arena - wissenschaft.de
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Gladiatoria Carnuntina – Welt der Arena

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Vom 20. März bis 14. November 2004 Der Kaiser tat’s nur im Käfig

Der Tote brauchte einen Begleiter. Also mussten sich etruskische Kriegsgefangene vor seinem Grab duellieren. Die Römer übernahmen den blutigen Brauch – die ursprüngliche Form des Gladiatorenkampfes – im 3. Jahrhundert v.Chr. Bald entdeckten einflussreiche Politiker (oder solche, die es werden wollten) den Totenkult als massenwirksames Wahlkampfspektakel: Sklaven, Kriegsgefangene und Verbrecher wurden zum Zweikampf in die Arena geschickt. Selbst Kaiser Commodus (180 bis 192 n.Chr.) soll sich einmal einem solchen Duell gestellt haben – geschützt durch einen Käfig. Ganz anders die so genannten Andabates: Sie traten mit geschlossenem Helm, also blind, gegeneinander an. Dabei war die Sterberate der „zum Tode Geweihten“ erstaunlich gering: Im 1. Jahrhundert n.Chr. lag sie bei etwa zehn Prozent.

Archäologischer Park Carnuntum
Hauptstraße 3
A 2404 Petronell-Carnuntum

Eintritt: EUR 7,–

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