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Gut zu wissen: Lawinen

Seit Menschen Bergregionen besiedeln, haben sie mit Lawinen zu kämpfen: große Schnee- oder Eismassen, die sich an Hängen lösen und mit enormer Gewalt ins Tal donnern. Doch Lawine ist nicht gleich Lawine. Es gibt zwei prinzipiell unterschiedliche Arten: Lockerschneelawinen, die von einer Stelle ausgehen und meist harmlos sind – und Schneebrettlawinen, bei denen eine ganze Tafel Schnee entlang eines horizontalen Risses herausbricht und abrutscht. Gefährlich sind sie vor allem für Skifahrer und Bewohner von Ortschaften in engen Tälern. Trockene Schneebrettlawinen erreichen 50 bis 100 Kilometer pro Stunde. In steilem Gelände kann sich daraus eine rasante Staublawine entwickeln, die bis zu 300 Kilometer pro Stunde schnell ist. Besonders gefährlich ist der hohe Druck, der den Staublawinen vorausgeht, und der Sog hinter den weißen Monstern.

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