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Allgemein

Konkurrenz für den Kuli – C-Pen 600

und funktioniert’s?

Ein Stift, der Texte zeilenweise einliest und auf den PC überträgt – das ist keine Sensation mehr. In Heft 3/1999 haben wir den Pocketreader von Siemens vorgestellt. Schon zu der Zeit trat das schwedische Unternehmen C-Technologies mit einem Konkurrenzprodukt namens C-Pen an, das mehr Funktionen bietet, aber mit über 1100 Mark auch viel teurer war. Jetzt bringt C-Technologies drei Nachfolgemodelle heraus, die im Preis erträglich sind. Der C-Pen 600, das Mittelklasse-Modell, liest Texte aus Büchern und Zeitungen ein – und das deutlich zuverlässiger als der Siemens-Konkurrent. Selbst bei blassen Kopien hat der Schwedenstift die Nase vorn. Besser gelöst ist auch die Einbindung in Standard-PC-Programme. Wer gerade in der Textverarbeitung schreibt, kann Schrift bequem mit dem C-Pen einscannen und über die Infrarotschnittstelle direkt in das Textdokument einfügen. Eine nette Spielerei ist das Zusatzprogramm C-Write: Es funktioniert den Stift zu einem virtuellen Kugelschreiber um. Statt Buchstaben aufs Papier zu schreiben, zeichnet der Stift seine eigene Bewegung und damit die Handbewegungen des Nutzers auf und erkennt Buchstaben oder Zahlen – meistens jedenfalls, denn für eine hohe Erkennungsrate muß man die Schreibbewegung der einzelnen Buchstaben üben und braucht eine gleichmäßig strukturierte Unterlage. Interessant ist die Scan-Funktion für Visitenkarten in Verbindung mit dem eingebauten Adreßbuch: Man fährt nacheinander über Vorname, Name, E-Mail-Adresse oder was man sonst noch speichern will, und der C-Pen fügt die Daten in die Felder ein, die auf dem vierzeiligen LCD-Display angezeigt werden. Eine vollwertige Adreßverwaltung ist das zwar nicht, dafür können die Daten im C-Pen mit der Datenbank in Microsofts Outlook, das auf vielen PC vorhanden ist, synchronisiert werden. Der C-Pen 600 wird mit Deutsch-Wörterbüchern für die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Schwedisch auf CD-ROM geliefert. Einzelne Begriffe können gescannt und sofort in beide Richtungen übersetzt werden. Fazit: Der C-Pen 600 ist ein cleveres Produkt mit nützlichen Funktionen und einer durchdachten Bedienung. Der Preis von 700 Mark ist allerdings nach wie vor ziemlich happig und prädestiniert den Stift für Technikfreaks. Die Technik Der 80 Gramm leichte C-Pen 600 besitzt sechs Megabyte Speicher für 2000 Seiten Text und 500 Adressen. Freien Speicherplatz kann man nutzen, um beliebige Dateien von einem PC zum anderen zu transportieren, zum Beispiel, wenn der Platz auf einer Diskette nicht ausreicht. Eine Besonderheit: Der C-Pen zeichnet das Schriftbild nicht mit einem herkömmlichen Scanner auf, sondern mit einer winzigen digitalen Kamera, die 50 Bilder pro Sekunde schießt und 100 Zeichen pro Sekunde liest. Die Produktpalette Der C-Pen 600 kostet DM 699,–. Die abgespeckte Version – der C-Pen 200 – ohne Wörterbuch gibt es schon für DM 499,–. Das Spitzenmodell C-Pen 800 verfügt zusätzlich über eine Fax- und E-Mail-Funktion (in Verbindung mit einem datenfähigen Handy) und kostet DM 899,–. Alle Modelle setzen eine IrDA-kompatible Infrarotschnittstelle voraus, die bei vielen Laptops eingebaut ist. Für 100 Mark Aufpreis gibt es einen passenden Infrarottransceiver für den PC. Informationen im Internet: www.cpen.com www.prolog-pr.com/presse/ctech/index.html

Die Konkurrenz

Zum Einscannen großer Textmengen empfehlen sich handelsübliche A4-Flachbettscanner mit entsprechender OCR-Software, die es schon für DM 200,– gibt. Diese erfassen sekundenschnell ganze Textseiten und übersetzen die Schrift ins PC-Format. Die Erkennung liegt mittlerweile für gute Vorlagen bei fast 100 Prozent. Wer nur kurze Textfetzen einlesen will, ist mit einem Scanstift gut bedient. Billiger als der C-Pen ist der Siemens Pocketreader (DM 350,–), der über ein Kabel mit dem PC verbunden wird und keinerlei Zusatzfunktionen hat. Von Hexaglott gibt es seit längerem den Quicktionary (DM 300,–), der gescannte Worte übersetzt, jedoch nicht auf den PC überspielt.

Bernd Müller

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Scho|lar  〈m. 16; MA〉 fahrender Schüler, Student [<mlat. scholaris … mehr

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