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Künstliche Gebärmutter

Wenn Frauen keine Kinder bekommen, liegt das teils daran, dass ihre Gebärmutter geschädigt ist. Jetzt haben Forscher vom Cornell University’s Centre for Reproductive Medicine and Infertility in New York eine künstliche Gebärmutter entwickelt, die diesen Frauen helfen könnte, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Die Mediziner stellten das Organ aus Zellen her, die sie einer Frau aus dem Endometrium – der Zellschicht, die die Gebärmutter auskleidet – entnommen hatten. Im Labor wuchsen die Zellen unter Zugabe von Hormonen und Wachstumsfaktoren auf einem Gerüst aus biologisch abbaubarem Material, das die Form einer Gebärmutter hatte. Es gelang tatsächlich, in der künstlichen Gebärmutter einen Embryo sechs Tage lang wachsen zu lassen. Dann wurde das Experiment abgebrochen. Jetzt wollen die Forscher den zulässigen Zeitraum für solche Experimente von 14 Tagen ausschöpfen und testen, ob der Embryo Anlagen für Blutgefäße und Organe entwickelt und ob sich ein Mutterkuchen bildet.

Hans Groth

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Wissenschaftslexikon

wol|ken|reich  〈Adj.; Meteor.〉 reich an Wolken, viele Wolken mit sich bringend ● regnerisches, kühles und ~es Wetter; ~e Luftmassen bestimmten das Wetter

Axon  〈n. 11 od. n. 27; Pl. [akso–]; Med.〉 faserartiger Fortsatz der Nervenzelle, über den Erregungsprozesse geleitet werden [grch., ”Achse“]

sfor|za|to  〈Mus.; Abk.: sf; Zeichen: <, V〉 = sforzando

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