Labor im Pool - wissenschaft.de
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Labor im Pool

Ein europaweit einzigartiges Unterwassertechnikum wurde vor kurzem von der Universität Hannover im niedersächsischen Garbsen eröffnet. Es bietet den Forschern völlig neue Möglichkeiten, um Techniken zum Prüfen, Schneiden und Schweißen von Unterwasserbauwerken – wie Bohrplattformen, Hafeneinrichtungen oder untermeerischen Pipelines, zu entwickeln und zu verfeinern.

Einen Schwerpunkt der Forschungsarbeiten stellt die Demontage stillgelegter Kernkraftwerks-Reaktoren dar. Hierfür wollen die Ingenieure um Prof. Heinz Haferkamp unter anderem einen fernlenkbaren Unterwasser-Roboter entwikkeln, der sich auch unter den beengten räumlichen Verhältnissen in einer Reaktordruckkammer zurechtfindet.

Auf insgesamt 1800 Quadratmetern stehen den Wissenschaftlern in dem Unterwassertechnikum zehn Tauchbecken unterschiedlicher Größe, Roboter und Manipulatoren zur Verfügung. In vier Druckkammern lassen sich Wassertiefen bis zu 4000 Meter simulieren. Die Einrichtungen werden auch für die Ausbildung von Ingenieuren genutzt.

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Kris|tall|op|tik  〈f.; –; unz.〉 Teilgebiet der Kristallographie u. der Festkörperphysik, das sich mit der Struktur u. den sich daraus ergebenden physikal. Eigenschaften befasst

Schei|de  〈f. 19〉 1 schmaler Behälter, Futteral für Schneidwerkzeuge, Hieb– u. Stichwaffen (Degen~) 2 〈Anat.〉 Teil des weibl. Geschlechtsorgans bei Mensch u. Tier, Verbindungsgang zwischen Gebärmutter u. äußerem Geschlechtsteil; ... mehr

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