Anzeige
Anzeige

Allgemein

Magnete statt Taue

Schifffahrt

Wenn ein großes Containerschiff in den Hafen einläuft, muss das Anlegen schnell und reibungslos geschehen. Dank der Erfindung zweier holländischer Ingenieure könnte das Festmachen an der Anlegestelle bald schneller und einfacher werden: Statt armdicker Haltetaue sichern starke Elektromagnete das Schiff im Hafen. Nach den Berechnungen der Erfinder könnten 52 der metergroßen Magnete ein 400 Meter langes Containerschiff auch bei Sturm festhalten. Damit das starke Magnetfeld die elektronischen Systeme des Schiffs nicht stört, haben sich Martin Verweij und Erik Fiktorie von der Universität Delft einen Trick ausgedacht: Die Magnete beeinflussen sich gegenseitig so, dass ein sehr flaches Magnetfeld entsteht, das nicht in das Innere des Schiffs eindringt. Wenn das System funktioniert, könnten sich die Liegezeiten großer Containerschiffe, die bisher zwischen 24 und 36 Stunden betragen, um 40 Minuten verkürzen – was jährlich fünf Millionen Euro Arbeitskosten pro Liegeplatz einsparen würde.

Hans Groth

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Ata|rak|ti|kum  〈n.; –s, –ti|ka; Pharm.〉 = Tranquilizer [<grch. a ... mehr

Quan|ten|phy|sik  〈f. 20; unz.〉 Teilgebiet der Physik, das sich mit der Entwicklung der Quantenmechanik u. Quantenstatistik befasst

Text|kri|tik  〈f. 20; unz.; Lit.〉 Prüfung eines schriftlich überlieferten Literaturwerkes, um seine ursprüngliche Fassung wiederherzustellen

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige