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Mir nach!

Fische können sich darüber verständigen, wo es die besten Futterplätze gibt. Stéphan Reebs von der kanadischen Moncton University trainierte einen Karpfenschwarm, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort des Fischbeckens gefüttert zu werden. Dann tauschte er die Tiere ganz oder teilweise duch untrainierte Artgenossen aus. Ergebnis: Je mehr Fische über die Nahrungsquelle Bescheid wußten, desto mehr drängte es den Schwarm dorthin. Was den Verhaltensforscher erstaunte: Schon ein einziges erfahrenes Tier kann die ganze Gruppe dazu bringen, ein schattiges Plätzchen zur Futterzeit zu verlassen, an dem sie sonst verweilt wäre. „Ich habe nicht gedacht, daß sich die übrigen Fische so leicht beeinflussen lassen würden“, sagt Reebs. Er rätselt noch, wie die Fische ihr Wissen an die anderen weitergeben. Vermutlich sind es bestimmte Bewegungen oder Duftstoffe, mit denen sie ihre Artgenossen zu Nachläufern machen.

Rüdiger Vaas

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Wissenschaftslexikon

Sei|den|huhn  〈n. 12u; Zool.〉 Mitglied einer Rasse der Haushühner mit seidenartig zarten Federn

oph|thal|misch  〈Adj.; Med.〉 zum Auge gehörend

Klas|si|zis|mus  〈m.; –; unz.; Bez. für〉 zwei europäische Kunstrichtungen, im 16./17. Jh. in der Baukunst, von Palladio ausgehend, u. 1770–1830 in Baukunst, Plastik, Malerei u. Kunstgewerbe (Neu– od. Neoklassizismus), die sich die klaren, strengen Formen des klass. Altertums zum Vorbild nahmen [→ klassisch ... mehr

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