Multimedia, ein Panorama und die bdw-Planetenjäger - wissenschaft.de
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Multimedia, ein Panorama und die bdw-Planetenjäger

Multimedia und Internet – keine anderen Begriffe aus der Technik haben in den letzten Jahren einen rasanteren Aufstieg erlebt als diese beiden. Auf den ersten Blick scheint es wie immer bei einer so inflationären Entwicklung: Manche Zeitgenossen führen modernistische Schlagworte zwar ständig im Mund, dreschen in Wahrheit aber nur Stroh. Auch wenn der Wortgebrauch oft überzogen ist – viele Experten gehen davon aus, daß diese neuen Formen der Kommunikation unser Verhalten in Ausbildung, Beruf und Freizeit drastisch verändern werden. Damit wäre ein anderes Schlagwort, das der „Revolution“, inhaltlich in der Tat einmal angebracht.

Um den bdw-Lesern Orientierung zu verschaffen, wo die neuen Medien dem naturwissenschaftlich-technisch Interessierten mehr bieten als die bisherigen Informationsquellen, enthält unsere Zeitschrift jetzt jeden Monat die Rubrik „Multimedia“. Wenn Sie die Doppelseite 72/73 aufschlagen, erfahren Sie, wo es die schönsten Astrobilder im Netz gibt, welche gutgemachten CD-ROM Ihren Wissensdurst stillen können oder warum ein seriöser Gesundheitsdienst gerade „online“ gegangen ist. Eingeleitet wird unsere neue Rubrik durch ein zeitkritisches Essay von Prof. Wolfgang Frühwald, dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

P. S. Wie Sie wissen, ist auch bdw im Internet – mit Erfolg. Die Computerzeitung DOS-International zählt bild der wissenschaft zu den „Top 5% der besten deutschsprachigen Angebote im World Wide Web“.

Erfolg haben wir auch mit unseren astronomischen Titelgeschichten. Immer wenn sie sich um Planeten, Sterne oder das Alter des Universums drehen, kaufen besonders viele Leser bdw spontan am Kiosk. In diesem Monat können wir Kioskkäufern und Abonnenten einen besonderen Leckerbissen bieten: Auf den Seiten 43 bis 46 offenbart sich Ihnen ein neuer Blick auf unser Planetensystem.

Das einzigartige Panorama visualisiert die wichtigsten Erkenntnisse, die Weltraumforscher in jüngster Zeit gewonnen haben.Die Autoren der Titelgeschichte haben es hervorragend verstanden, die neuen Forschungsergebnisse über unser Planetensystem und über weit entfernte Systeme so auf den Punkt zu bringen, daß Sie die 18seitige Titelstrecke genauso spannend finden könnten wie einen Krimi.

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Die Autoren Hermann-Michael Hahn, Dr. Thomas Bührke und Prof. Rudolf Kippenhahn sind – ebenso wie der für die Gesamtkonzeption verantwortliche Redakteur Wolfram Knapp – ausgewiesene journalistische Planetenjäger. Bührke schreibt für dieses Blatt seit zehn Jahren astronomische Beiträge, Hahn seit 21, Knapp seit 24 und Kippenhahn sogar seit 27 Jahren.

Kippenhahn (im Bild), bis zu seiner Pensionierung 1991 Direktor des Max-Planck- Instituts für Astrophysik und vor wenigen Monaten 70 Jahre jung geworden, sammelte neben wissenschaftlichen Meriten ein halbes Dutzend Preise für sein glanzvolles Darstellungsvermögen schwierigster astrophysikalischer Zusammenhänge. Die jüngste Auszeichnung bekam er soeben von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft überreicht – die Medaille für Naturwissenschaftliche Publizistik, die im Jahr zuvor übrigens die bdw-Redaktion erhielt.

Herzlichen Glückwunsch!

Wolfgang Hess

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Wissenschaftslexikon

Bu|su|ki  〈f. 10; Mus.〉 in der grch. Volksmusik verwendetes, lautenähnliches Zupfinstrument; oV Bouzouki ... mehr

Stro|bo|skop  auch:  Stro|bos|kop  〈n. 11; Opt.; Tech.〉 1 sich drehender Zylinder, auf dessen innere Fläche Figuren in verschiedenen Bewegungsphasen gezeichnet sind, die beim Betrachten durch einen feststehenden Schlitz den Eindruck einer Bewegung vermitteln, Vorläufer des Films; ... mehr

Oto|skop  auch:  Otos|kop  〈n. 11; Med.〉 = Ohrenspiegel ... mehr

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