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Nanotechnik gegen Krebs

Ein neuartiges nanotechnisches Verfahren könnte schon bald Patienten helfen, die an bisher unheilbaren Hirntumoren – den Glioblastomen – leiden. Glioblastome wachsen sehr schnell und beginnen oft zu bluten. Die Arbeitsgruppe Biomedizinische Nanotechnologie an der Berliner Charité setzt gegen die Tumorzellen winzige, mit bloßem Auge nicht sichtbare Eisenoxid-Teilchen ein. Ihr Durchmesser beträgt nur wenige Nanometer (millionstel Millimeter). Diese Partikel spritzen die Ärzte direkt in das Tumorgewebe. Anschließend setzen sie den Patienten einem starken Magnetfeld aus, in dem sich die Richtung ständig ändert. Dadurch erhitzt sich die Eisenoxid-Suspension auf 45 bis 47 Grad Celsius. Diese Temperaturen sind hoch genug, um Krebszellen abzutöten. Bei Mäusen hatte die Methode bereits Erfolg. Einen großen Brusttumor konnten die Berliner Forscher innerhalb einer halben Stunde völlig einschmelzen. Jetzt beginnen die ersten Tests an Patienten.

Ulrich Fricke

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