Prickelnde Existenz - wissenschaft.de
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Prickelnde Existenz

Generationen von Chemikern haben gelernt, daß es Kohlensäure (H2CO3) nicht gibt. Denn die Perlen im Mineralwasser oder im Champagner, die als Kohlensäure bezeichnet werden, bestehen in Wirklichkeit aus dem Gas Kohlendioxid. Alle Versuche, reine Kohlensäure herzustellen, schlugen fehl, bis es in den letzten Jah-ren verschiedenen Forschergruppen endlich gelang, sie zu isolieren. Unklar aber blieb, warum die Stabilität der Kohlensäure so lange übersehen wurde. Die Innsbrucker Wissenschaftler Klaus Liedl, Erwin Mayer und Andreas Hallbrukker haben das Rätsel jetzt gelöst: Kohlensäure ist nur stabil, wenn sie absolut wasserfrei hergestellt wird. Dann dauert es 180000 Jahre, bis die Hälfte der ursprünglichen Menge zerfallen ist. In Gegenwart von Wassermolekülen zersetzt sich die Kohlensäure dagegen milliardenfach schneller.

Rüdiger Vaas

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En|do|sko|pie  auch:  En|dos|ko|pie  〈f. 19; Med.〉 Untersuchung von Körperhöhlen mittels eines Endoskops; ... mehr

Li|te|ra|tur|hin|weis  〈m. 1; meist Pl.〉 meist mit bibliografischen Angaben versehener Hinweis auf (weiterführende) Literatur zu einem Thema

♦ Hy|dra|zin  〈n. 11; Chem.〉 1 chem. Verbindung aus Wasserstoff u. Stickstoff 2 giftige, wasserlösliche, rauchende Flüssigkeit mit schwachem Ammoniakgeruch, die vielfältig verwendet wird, u. a. auch als Rostschutzmittel ... mehr

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