Probleme beim Hyperschall - wissenschaft.de
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Probleme beim Hyperschall

Bei der Entwicklung neuer Antriebssysteme für die Hyperschallflugzeuge von morgen haben die Wissenschaftler noch Schwierigkeiten. Zwei Prototypen eines amerikanischen und australischen Teams stürzten vergangenes Jahr ab, bevor das neue Triebwerk zündete. „Wir sind natürlich enttäuscht. Aber wir werden beim nächsten Mal erfolgreich sein“, kommentierte Vince Rausch, Projektmanager des X-43A Programms die Verluste. Die neue Triebwerkstechnologie soll Geschwindigkeiten von mehr als fünffacher Schallgeschwindigkeit ermöglichen und könnte somit die Flugzeit von London nach Sydney von bisher etwa 18 auf nur 2 Stunden verkürzen. Mit herkömmlichen Düsenantrieben sind solche Geschwindigkeiten nicht zu erreichen. Die Technologie der so genannten Scramjets (Staustrahltriebwerke) ist eine Kombination von Düsen- und Raketentriebwerk. Durch ausgefeilte Aerodynamik des Brennraums wird die Luft verdichtet und der Luftsauerstoff unter Zugabe von Wasserstoff verbrannt – es gibt keine bewegten Teile. Dieses Prinzip funktioniert jedoch erst ab dreifacher Schallgeschwindigkeit. Das Flugzeug muss deshalb mit einem anderen Antrieb erst auf diese Geschwindigkeit beschleunigt werden, bevor man das Triebwerk zünden kann. Zudem müssen für den Supervogel der Zukunft Materialien gefunden werden, die der enormen Erhitzung der Außenhaut auf über 1000 Grad Celsius standhalten.

Hans Groth

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