Rissausbreitung - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Allgemein

Rissausbreitung

Risse können sich stabil und instabil ausbreiten. Wenn für die Verlängerung der Risse eine Zunahme der Spannung erforderlich ist, spricht man von einer stabilen Rissausbreitung, das heißt ohne weitere Erhöhung der Krafteinwirkung erfolgt keine Rissverlängerung; das Bauteil bleibt intakt. Im Gegensatz dazu bedeutet instabile Rissausbreitung, dass die Vergrößerung der Risslänge keine Zunahme der Spannung erfordert. Das Risswachstum kann dann nur durch Entlastung gestoppt werden. Die Ausbreitung der Risse erfolgt jedoch so schnell, dass eine solche Reaktion praktisch unmöglich ist. Die maximale Geschwindigkeit, mit der sich ein Riss in einem Bauteil fortbewegen kann, entspricht der Schallgeschwindigkeit im jeweiligen Werkstoff. Im Fall von Stahl sind das 21 240 km/h.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Kon|duk|tor  〈m. 23〉 1 〈El.〉 1.1 Leiter  1.2 〈bes.〉 eine auf einem Nichtleiter angebrachte Metallkugel, auf die elektr. Ladungen aufgebracht werden können ... mehr

Har|py|ie  〈[–pyj] f. 19〉 1 〈grch. Myth.〉 geflügeltes weibl. Ungeheuer mit Vogelkrallen 2 〈fig.〉 Wesen von unersättl. Raubgier ... mehr

Sar|del|le  〈f. 19; Zool.〉 Angehöriger einer Familie bis 15 cm langer, meist eingesalzen verwendeter, heringartiger Knochenfische: Engraulidae [<ital. sardella, ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige