Teuflische Gabel - wissenschaft.de
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Teuflische Gabel

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Ausstellung „Um die Wurst – Essen und Trinken im Mittelalter“ vom 2. Juni 2005 bis 8. Januar 2006 im Wien Museum Karlsplatz

Eine mittelalterliche Tafel war nichts für empfindliche Gemüter. Jedermann schmatze und rülpste, angelte die Fleischstücke mit bloßen Fingern aus den Schüsseln und wischte die fettigen Hände anschließend an seinen Kleidern ab. Servietten, die man in der Antike verwendet hatte, kamen erst im 15. Jahrhundert wieder in Mode.

Die aus dem Orient stammenden Gabeln fanden viele befremdlich. Die Mönche des italienischen Klosters Montecassino bezeichneten das damals dreizackige Besteck im Jahr 1023 sogar als Teufelszeug. Es erinnerte sie an den Dreizack des Dämons.

Das Wien Museum Karlspatz führt in einer kulinarischen Zeitreise zurück ins Mittelalter, erklärt die damaligen Tischsitten und zeigt, wie die Nahrungsmittel hergestellt, haltbar gemacht und gehandelt wurden.

WIEN MUSEUM KARLSPLATZ
Karlsplatz
A-1040 Wien
Eintritt: € 4,– (ermäßigt € 2,–)

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fis  〈Mus.〉 I 〈n.; –, –〉 = Fis (I) II 〈ohne Artikel; Abk. für〉 fis–Moll (Tonartbez.) ... mehr

Trug|schluss  〈m. 1u〉 1 unrichtiger Schluss, der von einer vieldeutigen, meist negativen Prämisse ausgeht 2 〈allg.〉 falsche Schlussfolgerung, die auf einem Denkfehler beruht ... mehr

Re|tar|da|ti|on  〈f. 20〉 1 〈geh.〉 Verzögerung, Verlangsamung 2 〈Mus.〉 Verzögerung der oberen Stimme gegenüber der unteren ... mehr

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