Uralter Weltraumstaub - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Allgemein

Uralter Weltraumstaub

Die bislang ältesten Mikrometeoriten haben Forscher im Satakunta-Sandstein im Südwesten Finnlands entdeckt. Sie sind 1,4 Milliarden Jahre alt und – im Gegensatz zu viel jüngerem Weltraumstaub – chemisch nahezu unversehrt. Der Fund gelang Wissenschaftlern der Universität Münster und des Geologischen Forschungsdienstes von Finnland.

Die Mikrometeoriten wurden einst mehr als 80 Kilometer über dem Erdboden von der Reibungshitze in der Atmosphäre zum Schmelzen gebracht. Dabei schluckten sie atmosphärischen Sauerstoff von einem Mehrfachen ihrer Masse, der ihr Eisen und Nickel oxidierte. Der Oxidationsgrad der Mineralien ist ein grobes Maß für den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre.

Nun hoffen die Forscher auch anderswo ähnliche Mikrometeoriten zu finden und durch Untersuchungen herauszufinden, wann und wie schnell die Erdatmosphäre – durch die Photosynthese der Einzeller und Pflanzen – ihren gegenwärtigen Sauerstoffgehalt bekam.

Anzeige

bild der wissenschaft | Aktuelles Heft

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

Er|öff|nung  〈f. 20〉 1 Beginn, Zugänglichmachen 2 〈fig.〉 Mitteilung ... mehr

Voll|nar|ko|se  〈f. 19; Med.〉 tiefe Narkose

Per|fo|ra|ti|on  〈f. 20; Med.〉 1 Durchbohrung, Durchbruch, Durchlöcherung 2 durchlochte Linie (auf Papierblättern) zum Abtrennen eines Teils; ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige