Valdivia ahoi! - wissenschaft.de
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Valdivia ahoi!

442601 Seemeilen in 17 Jahren – das ist die stolze Bilanz des Forschungsschiffes Valdivia der Universität Hamburg. Auf insgesamt 181 Reisen war die „Schwimmende Hochschule“ seit 1982 Lehr- und Forschungsstandort für Ozeanographen, Meeresbiologen und Klimaforscher des Sonderforschungsbereichs Meeresforschung. Sie bot Platz für 16 Wissenschaftler und war Labor und Hotel zugleich. Schon vor dieser Zeit war die Valdivia im Dienste der Wissenschaft unterwegs: Der Bund nutzte sie seit 1970 zur Erkundung unterseeischer Rohstoffe.

Nun ist die Valdivia in die Jahre gekommen und hätte vermutlich den nächsten „TÜV“ nicht mehr geschafft. Deshalb wurde sie für eine halbe Million Mark an eine schottische Firma verkauft, die das Schiff zum Verlegen von Kabeln umbauen will. Die Hamburger Meeresforscher verabschiedeten „ihre“ Valdivia standesgemäß mit einem großen Fest an Bord – und mit etwas Wehmut: Eine Nachfolgerin wird es aus Geldmangel nicht geben.

Swantje Middeldorff

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Kuh|pilz  〈m. 1; Bot.〉 bei gutem Wetter trockener u. glänzender, bei feuchtem Wetter dagegen schmieriger, gelblich brauner Pilz: Ixocomus bovinus; Sy Kuhröhrling ... mehr

Gelb|fie|ber  〈n. 13; unz.; Med.〉 mit Gelbsucht, Leber– u. Nierenschädigung, Erbrechen u. hohem Fieber einhergehende, schwere Infektionskrankheit der warmen Länder, bes. Mittel– u. Südamerikas u. Westafrikas, Erreger (Charon evagatus) wird durch Stechfliegen (Aedes aegypti) übertragen: Febris flava; Sy Buschfieber ... mehr

My|kor|rhi|za  〈f.; –, –rhi|zen; Bot.〉 Wurzel höherer Pflanzen, von Pilzen besiedelt [<grch. mykes ... mehr

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