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vier sprachen und viel gutes

Von bdw nach den Risiken von Hirndoping befragt, sagt die Medizin-Ethikerin: „Zurzeit scheint mir die Frage ungeklärt, ob solche Präparate bei Gesunden ohne Nebenwirkungen wirksam sind. Solange das so ist, würde ich sagen: Finger weg, das könnte gefährlich sein!“ Und falls sich die Mittel mit der Zeit als unbedenklich erweisen? Dann könnten sie „einzelnen Menschen Wettbewerbsvorteile verschaffen“. Das würde zu noch mehr Ellbogen im Umgang miteinander führen – eine Entwicklung, die für Schöne-Seifert nicht wünschenswert ist. Aber sie hält auch eine andere Zukunft für denkbar: „Es könnte sein, dass wir eines Tages alle Neuro-Enhancer nehmen, wenn diese entsprechend preiswert werden.“ Die Mittel könnten auch „zu guten Zwecken“ eingesetzt werden: um Menschen sozial verträglicher zu machen oder Benachteiligungen auszugleichen. „Und wenn jeder vier Sprachen sprechen könnte, weil das Vokabellernen so schnell ginge, wäre dagegen auch nichts zu sagen.“ Schöne-Seifert abschließend: „Ich würde nicht sagen, dass Hirndoping unbedingt Teufelszeug sein muss.“

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