Vorsicht: giftig! - wissenschaft.de
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Vorsicht: giftig!

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Sonderausstellung „Giftfrösche & Co“ vom 19. Februar bis 30. Oktober 2005 im Natureum Niederelbe

Manche Frösche bluffen. Obwohl sie völlig ungefährlich sind, signalisiert ihre leuchtend bunte Haut: Gift! Dadurch können sie Fressfeinde beizeiten abschrecken. Der in den Tropen Mittel- und Südamerikas lebende Giftpfeilfrosch aber meint es ernst. Seine grellen Bänder – meist gelb, orangerot oder grün gefärbt – warnen vor zu viel Nähe.

Fühlt er sich bedroht, stößt der Frosch durch seine Hautdrüsen ein Nervengift aus, das den Gegner lähmt. Gelingt es einem Angreifer zuzuschnappen, würgt er den bitter schmeckenden Happen meist wieder aus. Das abschreckende Sekret holt sich der Frosch aus seiner Nahrung. Er verspeist vor allem Ameisen, deren giftige Stoffe er aufnimmt. Die Indianer Südamerikas machten ihre Pfeile mit Hilfe des Froschgifts zu tödlichen Geschossen – und verhalfen dem Pfeilgiftfrosch zu seinem abschreckenden Namen.

NATUREUM NIEDERELBE
Neuenhof 8
21730 Balje
Eintritt: € 4,– (ermäßigt € 3,–)

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