Was Aufsehen erregt: "Atlas der Sternbilder" von Eckhard Slawik, Uwe Reichert - wissenschaft.de
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Was Aufsehen erregt: "Atlas der Sternbilder" von Eckhard Slawik, Uwe Reichert

Der Blick zum gestirnten Nachthimmel war der Anfang für die Entwicklung der Wissenschaften – und läßt manchen in einsamen Gegenden noch heute ehrfürchtig erschauern. Den Zauber des Sternenhimmels hat der Ingenieur und Fotograf Eckhard Slawik zusammen mit dem Physiker und Wissenschaftsjournalisten Uwe Reichert in einem großformatigen Fotoatlas eingefangen.

Auf 42 ganzseitigen Farbbildern sind alle 88 Sternbilder des Nord- und Südhimmels im selben Maßstab und in hervorragender Druckqualität dargestellt. Mittels einer – im Buch leider nicht erklärten – speziellen Aufnahmetechnik sind die Helligkeitsunterschiede der Sterne erstmals so abgebildet, wie das Auge sie sieht: Besonders auffällige Sterne nehmen eine größere Fläche ein. Die jeweils gegenüberliegende Seite zeigt dasselbe Foto mit eingeblendeten Erläuterungen (Name der hellsten Sterne, Konturlinien der Sternbilder, Position besonderer Objekte). Hinzu kommen Angaben zu den besten Beobachtungszeiten.

Der gut verständliche Text stellt die Gestalt, Geschichte und Mythologie jedes Sternbilds vor und informiert über markante Objekte, etwa Gas- und Staubnebel, Sternhaufen und Galaxien, die auf weiteren Aufnahmen vergrößert gezeigt werden. Auch zahlreiche Reproduktionen aus klassischen Sternatlanten des 17. und 18. Jahrhunderts zieren dieses schöne Buch. Ergänzt wird es durch Tabellen, aktuelle Kurztexte zu astronomischen Spezialthemen sowie einen naturphilosophischen Essay des Astrophysikers Peter Kafka.

Laien und Fachleute wird dieser in seiner Art einmalige Atlas gleichermaßen begeistern. Dank seines praktischen Nutzens ist er nicht nur im übertragenen Sinn aufsehenerregend.

Eckhard Slawik, Uwe Reichert ATLAS DER STERNBILDER Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin 1998 224 S., DM 98,-

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Rüdiger Vaas / Eckhard Slawik / Uwe Reichert

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