Was tun, wenn man ständig müde ist? - wissenschaft.de
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Was tun, wenn man ständig müde ist?

Bei anhaltender Schläfrigkeit oder Erschöpfung sollte man sich zunächst gründlich vom Hausarzt untersuchen lassen. Denn viele Krankheiten bringen Erschöpfungszustände als Begleiterscheinung mit sich – zum Beispiel rheumatische Erkrankungen, Borreliose oder Depressionen. Wenn diese und andere Grunderkrankungen als Ursachen ausgeschlossen wurden, sollten sich Patienten mit Verdacht auf „Chronisches Erschöpfungssyndrom“ (CFS) an einen Endokrinologen wenden. Er kennt die Anzeichen der chronischen Erschöpfung – etwa einen Mangel des Energieträgers Adenosintriphosphat – und kann die entsprechenden Labortests anordnen. Falls sich der Verdacht auf CFS erhärtet, empfiehlt sich zum einen eine individuell angepasste Therapie mit antiviralen oder entzündungshemmenden Medikamenten. Zum anderen kann es die Lebensqualität von CFS-Patienten erheblich bessern, wenn sie ihren Alltag so umgestalten, dass er sich auch in chronisch erschöpftem Zustand meistern lässt.

Wer vermutet, von Narkolepsie betroffen zu sein, sollte sich einer Untersuchung im Schlaflabor unterziehen. Narkolepsie lässt sich mit Medikamenten recht gut behandeln, zum Beispiel mit stimulierenden Medikamenten wie Modafinil. Derartige Medikamente werden auch bei „Idiopathischer Hypersomnie“ eingesetzt, obwohl die Symptome dadurch selten völlig verschwinden.

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Ross|brei|te  〈f. 19; Mar.〉 jede der ziemlich windstillen Zonen 25°–35° nördlicher u. südlicher Breite auf den Meeren [zur Zeit der Segelschifffahrt führten die Flauten in diesen Gebieten zu Verzögerungen beim Transport von Pferden (Rössern) nach Südamerika, so dass diese häufig vor der Ankunft im Zielhafen eingingen]

Ver|kehrs|mi|nis|ter  〈m. 3〉 Leiter des Verkehrsministeriums

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