Weißes Gold - wissenschaft.de
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Weißes Gold

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Sonderausstellung „Das weiße Gold der Kelten: Das Bergwerk von Hallstatt“ vom 21. April bis 30. Oktober im Neanderthal Museum

Im Hallstatter Bergwerk herrschte schon vor mehr als 2500 Jahren Arbeitsteilung. Die Männer schlugen mit Metallpickeln Salzbrocken aus dem Felsen, die Frauen schleppten das schwere Gut in Säcken aus Rinderhaut in Richtung Schacht. Die Schufterei blieb nicht ohne Folgen für die Gesundheit. Viele der eisenzeitlichen Skelette, die im Gräberfeld nahe des Bergwerks gefunden wurden, weisen Spuren von Überlastungen auf. Dabei war der Knochenbau der Frauen fast ebenso robust wie jener der Männer. Wunden heilten nur langsam, weil das Salz sich in sie fraß.

Grund für die Quälerei war das „weiße Gold“, mit dem man Lebensmittel konservieren und gute Geschäfte machen konnte. Bis zu 100 Tonnen pro Jahr wurden in prähistorischer Zeit in Hallstatt abgebaut. Doch der Berg hat seine Vorräte längst nicht verloren: Noch heute werden jährlich rund 300 000 Tonnen Salz gewonnen.

NEANDERTHAL MUSEUM
Talstraße 300
40822 Mettmann
Eintritt: € 3,– (keine Ermäß.)

bdw
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Hy|po|to|ni|ker  〈m. 3〉 jmd., der an Hypotonie leidet

Ras|te  〈f. 19; Tech.〉 Vorrichtung, die durch Ineinandergreifen einen Verschluss bildet, Haken zum sichernden Einrasten

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