Weißes Licht - wissenschaft.de
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Weißes Licht

Langlebig, unzerbrechlich und leistungsstark: Das sind die Vorteile einer Leuchtdiode (LED) gegenüber der konventionellen Glühbirne. Da Leuchtdioden jedoch nur eine einzige Wellenlänge abstrahlen und weißes Licht aus verschiedenen Spektralfarben besteht, mußte man bisher mehrere solcher Leuchtelemente zusammenschalten – und dies ist unverhältnismäßig teuer.

Physikern vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg ist es nun gelungen, weißes Licht mit einem einzigen Leuchtelement auf Basis einer blauen Leuchtdiode aus Gallium-Nitrid herzustellen. Der Clou: Die Oberfläche der Leuchtdiode besteht aus einem Lumineszenzfarbstoff. So kann ein Teil des kurzwelligen, blauen Lichts in gelbes Licht verwandelt werden, wodurch ein weißliches Mischlicht entsteht.

Aufgrund von geeigneten Mischungen der Farbstoffe läßt sich der „Farbton“ des weißen Lichts über einen weiten Bereich variieren. Die zusätzlichen Kosten pro LED für Farbstoffe und Produktion sind so gering, daß sie die ursprünglichen LED nur unwesentlich verteuern.

Die langlebigen Leuchtelemente der Freiburger Physiker sind beispielsweise für Armaturenbeleuchtung des Autos ideal, da sie nicht mehr so oft ausgewechselt werden müssen.

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Ju–Jut|su  〈a. [dudutsu] n.; – od. –s; unz.; Sp.〉 altjapanische Kampfsport ohne Waffen, der Elemente von Aikido, Judo u. Karate enthält u. als eine Vorform des Jiu–Jitsu gilt [jap., ”sanfte Kunst“]

kon|tin|gent  〈Adj.; bes. Philos.〉 auf Kontingenz beruhend, zufällig, nicht zwingend von dieser Beschaffenheit

Zwerg|gans  〈f. 7u; Zool.〉 der Blässgans ähnliche, aber kleinere Gans: Anser erythropus

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