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Allgemein

Weltraumtechnik in der Brust

Ein neues Kunstherz soll Herzpatienten das Leben retten. Es ist nur ein Zehntel so schwer wie die herkömmlichen Geräte von fast einem Kilogramm. Dieter Hammel und sein Team am Herzzentrum der Universität Münster haben es jetzt einem 40jährigen Patienten eingesetzt. Entwickelt wurde die High-Tech-Pumpe zusammen mit Ingenieuren der US-Weltraumbehörde NASA in Houston, die bei der dreistündigen Operation auch assistiert haben. Der aus der Weltraumtechnik stammende Antrieb des Kunstherzens wiegt nur 93 Gramm und kann bis zu zehn Liter Blut pro Minute pumpen. Neben dem geringeren Gewicht vereinfachen auch die kleinen Abmessungen des Systems die Implantation. Außerdem sind die Steuerungsklappen und die Pumpkammer weggefallen. Die Herzchirurgen hoffen, daß es dadurch nach der Operation seltener zu Blutgerinnseln kommt, die Schlaganfälle verursachen können. Die Kunstherzen helfen dem Patienten zu überleben, bis ein geeignetes Spenderherz für ihn zur Verfügung steht. Wegen des Mangels an Spenderorganen waren in Deutschland 1999 fast zehn Prozent weniger Herztransplantationen möglich als im Jahr davor.

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