Weltumspannende Veränderung: die konforme Umskalierung - wissenschaft.de
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Weltumspannende Veränderung: die konforme Umskalierung

In der Relativitätstheorie wird die Struktur der Raumzeit – und damit die Abfolge von Ursache und Wirkung – mit Lichtkegeln dargestellt. Bei einer „konformen Umskalierung“ (siehe Kasten rechte Seite, „Die Penrose-Prozedur“) bleibt die Struktur erhalten, aber die Maßstäbe ändern sich – beispielsweise die von Uhren gemessenen Zeitabstände (linke Grafik). Die hyperbolischen Flächen (violett) repräsentieren gleiche Zeitabstände bezogen auf einen Raumzeitpunkt P. Eine konforme Umskalierung verändert die Taktfrequenz von Uhren, behält aber die Kausalität bei. Sie ist ein nützliches mathematisches Werkzeug für Kosmologen, denn diese können damit die Urknall-Singularität gleichsam „aufweiten“ und den riesigen Weltraum in ferner Zukunft „zusammenstauchen“ (rechte Grafik). Die Anfangs- und Endflächen A und E lassen sich durch diesen Trick in die Vergangenheit und in die Zukunft fortsetzen.

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