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Astronomie|Physik Erde|Umwelt

Eisregen lässt Rentiere hungern

Den Rentieren im Norden macht die Klimaerwärmung zu schaffen: Immer häufiger wird in den Küstenregionen auch im Winter Regen fallen, der die Flechten und Moose der Tundra mit einer festen Eisschicht überzieht. Die Tiere können die überlebenswichtigen Nahrungsquellen dann nicht mehr mit ihren Hufen freischarren. Davor warnen Wissenschaftler der Universität in Seattle.

Die Geowissenschaftler um Jaako Putkonen haben ein Computermodell entwickelt, das die Auswirkungen des Klimawandels in den nördlichen Regionen von Alaska, Kanada, Nordskandinavien und Russland vorhersagt. Die Forscher richteten ihr Augenmerk dabei vor allem auf Regen, der auf Schnee oder gefrorenen Boden fällt.

Sind von Eisregen bislang hauptsächlich Küstengebiete betroffen, könnte das Phänomen künftig auch größere Teile des Landesinneren betreffen, vermutet Putkonen. Das gefährde das Überleben der Rentier- und Karibuherden während der Wintermonate. „Aber auch die Bevölkerung, die seit Tausenden von Jahren von diesen Tieren abhängig ist, wird unter den Folgen zu leiden haben,“ warnt der Geowissenschaftler.

ddp/bdw – Teresa Baethmann
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