Mars: Der geheimnisvolle Nachbar im Visier - wissenschaft.de
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Astronomie+Physik

Mars: Der geheimnisvolle Nachbar im Visier

Neue Sonden sollen den Mars genauer untersuchen als jemals zuvor. (Bild: brightstars/iStock)

Bald startet eines der ehrgeizigsten Raumfahrtprojekte aller Zeiten: Mehrere Sonden sollen dem Mars Geheimnisse entlocken. Es sollen dabei sogar Bodenproben zurück zur Erde geschickt werden. In der Juli-Ausgabe rückt bild der wissenschaft dieses Projekt und die neusten Erkenntnisse über unseren Nachbarplaneten in den Fokus.

Heute ist er ein lebensfeindlicher Wüstenplanet – doch mittlerweile gilt als gesichert: Vor langer Zeit war auch die Marsoberfläche von flüssigem Wasser geprägt. Somit könnten sich auch Organismen entwickelt haben. Verbergen sich Spuren dieser einstigen Lebewesen im roten Untergrund oder gibt es womöglich noch immer Mikroben? Diesen und weiteren Fragen sollen bald neue Sonden genauer nachgehen als jemals zuvor. Das ambitionierte Projekt soll im Sommer dieses Jahres starten und wird auch der Vorbereitung künftiger bemannter Missionen zum roten Planeten dienen.

Im ersten Artikel des vierteiligen Titelthemas berichtet der bdw-Autor Thorsten Dambeck über das spannende Großprojekt. Im Zentrum steht dabei eine besonders aufwändige Mission: „Mars Sample Return“. Die Weltraumbehörden NASA und ESA planen, Bodenproben vom Mars zur Erde zu bringen. Drei Raumsonden sollen sie in einem einstigen Flussdelta auf dem Mars gewinnen. Experten nennen das Projekt auch „Apollo ohne Astronauten“ – denn anders als bei den Flügen zum Mond sollen diesmal automatisch arbeitende Sonden das knifflige Unterfangen bewerkstelligen – von der Probennahme bis zur Sendung der „Post“ zur Erde. Wie das funktionieren soll, beschreibt der Autor.

Antworten und viele Fragen

Im Artikel „Methan, Meteoriten und Staubteufel“ rückt Dambeck dann aktuelle Erkenntnisse und Fragen zu den Merkmalen unseres Nachbarplaneten in den Fokus. Wie er berichtet, zeichnen sich nun Ursachen der Austrocknung der roten Wüstenwelt ab. Gewaltige Staubstürme spielen dabei offenbar eine Rolle und vor allem Verluste ins All: Wassermoleküle steigen in die Hochatmosphäre auf – und verschwinden für immer. Außerdem widmet sich der Autor der Frage: Könnte das Methan in der Atmosphäre des Mars von Mikroben stammen?

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Anschließend geht es um die Unterwelt des Roten Planeten. Was sich unter der von Kratern zerfurchten Landschaft verbirgt, soll die Mission „InSight“ aufdecken. Eine am 26. November 2018 in der Mars-Ebene Elysium Planitia gelandete Raumsonde erforscht die tektonische Aktivität des Roten Planeten sowie den Wärmefluss im Boden. Ein Seismometer hat bereits zahlreiche Mars-Beben aufgezeichnet, berichtet Dambeck in diesem Teilartikel.

Abgerundet wird das Titelthema von einem Blick auf „Spuren und Spekulationen“ zum Thema Leben auf dem Mars. Der bdw-Redakteur Rüdiger Vaas berichtet über seltsame Strukturen auf Fotos der bisherigen NASA-Rover-Missionen, die Anlass zu Spekulationen über außerirdisches Leben geben. Auf dem Planeten könnten einst Mikroben, Algen und Pilze existiert haben – vielleicht sogar bis heute, schreibt der Autor im Artikel „Algen und Pilze auf dem Mars?“

Alle Beitrage des Schwerpunkts „Aufbruch zum Mars“ finden sie in der Juli-Ausgabe von bild der wissenschaft, die ab dem 16. Juni im Handel erhältlich ist.

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