Miniozonlöcher über Skandinavien entdeckt - wissenschaft.de
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Miniozonlöcher über Skandinavien entdeckt

Klimatologen aus Norwegen und den USA haben über Skandinavien und Nordeuropa Miniozonlöcher entdeckt. Die Löcher in der atmosphärischen Schutzschicht, die gefährliche ultraviolette Strahlung der Sonne abhält, werden durch Stürme über dem Atlantik gerissen und verschwinden nach kurzer Zeit wieder, berichten Yvan Orsolini und Varavut Limpasuvan im Fachblatt „Geophysical Research Letters“ (Ausg. 20, S. 4099).

Die Stürme wirbeln die Atmosphäre durcheinander und transportieren dabei ozonarme Luft in die betreffenden Luftschichten, erklären die Wissenschaftler das Phänomen. Hauptursache dieser Wirbel ist die so genannte Nordatlantische Zirkulation, ein wichtiger „Wettermacher“ für Europa, der für Luftaustausch zwischen Nordamerika und Europa sorgt.

ddp/bdw – Ulrich Dewald
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