Nicht Wasser, sondern Gletscher - wie die Marskanäle entstanden sind - wissenschaft.de
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Astronomie+Physik

Nicht Wasser, sondern Gletscher – wie die Marskanäle entstanden sind

Senken auf der Marsoberfläche, die man bisher für Flussbetten hielt, sind möglicherweise Gletscher-Spuren. Das ist das Ergebnis einer Studie der Geologin Baerbel K. Lucchitta, über die sie in der Zeitschrift „Geophysical Research Letters“ berichtet.

Die Forscherin hat Aufnahmen von Marskanälen mit Fotos antarktischer Eisströme verglichen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere der Kanal Kasei Valles und der westantarktische Rutford-Eisstrom auffallend ähnlich sind. Der Rutford-Eisstrom fließt in den Ronne-Eisschelf, die Kanäle auf dem Mars enden in der nördlichen Ebene des Planeten, in der sich wahrscheinlich einmal ein Ozean befunden hat.

Marskanäle haben wie die Eisströme in der Antarktis eine Länge von mehreren hundert Kilometern und sind einige zehn Kilometer breit. Streckenweise scheinen manche Kanäle auf dem Mars bergauf zu fließen, was sich Forscher bisher nicht erklären konnten. Für Gletscher ist ein solcher Verlauf jedoch nicht außergewöhnlich.

bdw

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