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Spezial: Klimagase nur durch niedrigere Emissionen zu bekämpfen

Laut britischen Forschern lässt sich die globale Erwärmung nicht damit verhindern, dass man Bäume und sonstige Vegetation zur Fixierung des klimaschädigenden Kohlendioxids (CO2) einbezieht. Denn diese so genannten Senken können bei weitem weniger CO2 speichern, als die bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe produzierten Mengen.

David Read von der Royal Society warnt in dem Forschungsbericht, der den Politikern für die Klimakonferenz in Bonn am 16. Juli als Entscheidungsgrundlage dienen soll: „Maßnahmen zur Emissionsbegrenzungen mögen sozial und politisch schmerzhafter sein, als Kohlenstoffsenken auszunutzen. Doch sie sind letztlich die einzigen Mittel, um Treibhausgase in der Atmosphäre zu beschränken.“

Ihren Kyoto-Verpflichtungen wollen einige Staaten nachkommen, indem sie – so gut es geht – ihre natürlichen Kohlenstoffsenken auf dem Festland ausnutzen. Auch im Meer ist ein Großteil des Kohlenstoffs gebunden, doch dieser Anteil wird im Kyoto-Protokoll nicht behandelt. Read erklärt: „Wir wissen noch viel zu wenig, welche Mengen und Prozesse der CO2-Absorption im Spiel sind. Doch selbst wenn wir mehr darüber wissen, so wird die CO2-Absorption zu gering sein, um die Emissionen einzusparen.“

Frieder Graef
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