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Astronomie|Physik

Wasser auf dem Mond

Die Raumsonde Clementine übermittelt neue Informationen über den Mond. Die Ergebnisse, die mit Hilfe der Untersuchungen gewonnen wurden, könnten weit bedeutender sein als angenommen. Was ürsprünglich als militärische Operation geplant war, sorgt jetzt für eine wissenschaftliche Sensation.

Die Anfang 1995 gestartete Sonde sendete Radiowellen in einem bestimmten Winkel auf einen 13 Kilometer tiefen Krater auf der Mondsüdhälfte. Auf der Erde wurden die reflektierten Wellen dann empfangen und ausgewertet. Die Untersuchung der Reflexionen scheinen auf die Existenz eines zwischen drei und 30 Metern dicken Eissees hinzuweisen. Wenn es Wasser auf dem Mond geben sollte, dann auf der sonnenabgewandten Süd-Seite des Mondes. Dort steigen die Temperaturen nicht über den Siedepunkt von Wasser; vielmehr fallen sie auf bis zu minus 194 Grad Celsius.. Doch woher sollte das kostbare Naß kommen?

Die Forscher vermuten, daß das Wasser von einem Kometen stammt, der vor mehreren Milliarden Jahren eingeschlagen sei. Nach Angaben des Ministeriums wären Wasservorkommen eine wichtige Voraussetzung für eine künftige Mondkolonie. Im Rahmen einer Dauerhaften Besiedlung könnten dann zum Beispiel Mineralien abgebaut werden.
Der Mond hatte bislang als völlig trocken gegolten; auch Gesteinsproben aus der “Clementine”-Mission hatten keinerlei Hinweise auf Wasser ergeben. Das von der NASA und dem US-Verteidigungsministerium durchgeführte Projekt hatte eigentlich zur Aufgabe, technische Ausrüstungen wie Radar- und Sensoranlagen zur Bekämpfung von Raketen zu testen. Die Entdeckung des Eissees sei dabei reiner Zufall gewesen, erklärte ein Pentagonsprecher.

Sebastian Jutzi
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