Anzeige
Anzeige
1 Monat GRATIS testen, danach für nur 9,90€/Monat!

Astronomie|Physik

Wasser, Polarlichter und einst lebensfreundlich

16-01-29 Mars.jpg
Ein Selfie vom Mars: Das Bild ist aus Dutzenden Fotos von Curiosity zusammengesetzt. (Foto: NASA/JPL-Caltech/MSSS)
Zurzeit erkunden mehrere Satelliten den Roten Planeten. Das jüngste Mitglied dieser internationalen Mini-Flotte ist MAVEN. Der Name bedeutet englisch „Experte“, ist aber auch die Abkürzung für „Mars Atmosphere and Volatile Evolution“. Diese NASA-Sonde erforscht vor allem die dünne Kohlendioxid-Atmosphäre des Mars sowie seine Magnetosphäre. Vieles spricht für eine lebensfreundliche dichte Gashülle in der Frühzeit des Planeten, berichtet die Februar-Ausgabe von bild der wissenschaft.

„Die neuen Daten stützen die Vermutung, dass die frühe Mars-Luft wesentlich dichter war. Demnach ist die Gashülle inzwischen größtenteils im All verloren gegangen“, schreibt der langjährige bdw-Autor Thorsten Dambeck. „MAVEN konnte messen, wie der Nachbarplanet heute noch Luft verliert, vor allem bei Sonnenstürmen.“ Tatsächlich weisen aktuelle Analysen auf ausgetrocknete Seen und trocken gefallene Flüsse und Flussdeltas hin. Die Bordkamera des Mars-Rovers Curiosity hat das einstige Gewässersystem am Landeort aufgespürt, im äquatornahen Krater Gale.

In einem zweiten Artikel im Februar-Heft von bild der wissenschaft fasst Dambeck die neuesten Einsichten des amerikanischen Roboterautos zusammen, das seit Jahren unverdrossen den Roten Planeten erkundet. So entdeckte Curiosity jüngst Spuren von sehr salzhaltigem Wasser.

„Die neuen Resultate bestätigen ältere Ergebnisse, dass es auf dem Mars früher lebensfreundlicher zuging als heute“, schreibt Dambeck. „Der Wüstenplanet wirkt an manchen Orten wie eine einstige Oase.“ Auch MAVENs Beobachtungen sorgen weiterhin für unerwartete Einsichten: Die Sonde hat nun überraschenderweise Polarlichter im Ultraviolett-Bereich entdeckt. Sie entstehen ähnlich wie auf der Erde. Da dem Mars aber ein im Inneren erzeugtes globales Magnetfeld fehlt, sind seine Polarlichter diffuser als die irdischen und nicht auf hohe geografische Breiten beschränkt, sondern sie können überall aufleuchten.

© wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Videoportal zur deutschen Forschung

Aktueller Buchtipp

Sonderpublikation in Zusammenarbeit  mit der Baden-Württemberg Stiftung
Jetzt ist morgen
Wie Forscher aus dem Südwesten die digitale Zukunft gestalten

Wissenschaftslexikon

nich|tig  〈Adj.〉 1 unbedeutend, belanglos, wertlos 2 〈Rechtsw.〉 ungültig … mehr

Tan|gens|satz  〈m. 1u; unz.; Math.〉 mathemat. Lehrsatz, der die Beziehungen zw. Seitenlänge u. Winkelgröße beliebiger Dreiecke durch Tangensfunktionen beschreibt

Iris  〈f.; –, –〉 1 〈Anat.〉 = Regenbogenhaut 2 〈Bot.〉 = Schwertlilie … mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]