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Astronomie|Physik

Zusammenhang zwischen im Mittelalter beobachteten Sonnenflecken und Nordlichtern entdeckt

Sonnenflecken, die am 8. Dezember 1128 in England beobachtet wurden, stehen offenbar in Zusammenhang mit dem Auftreten von Nordlichtern, die fünf Tage später von Korea aus gesichtet wurden. Das meldet die Universität von Warwick.

Die Beschreibung von zwei Sonnenflecken ist von Richard Stephenson von der Universität von Durham in dem mittelalterlichen Werk „The Chronicle of John of Worcester“ entdeckt worden. Dort befindet sich auch die erste bekannte Zeichnung von Sonnenflecken. Die Beobachtung von Nordlichtern am 13. Dezember 1128 fand David Willis von der Universität von Warwick in der koreanischen Chronik „Koryo-sa“.

Eine Verzögerung von fünf Tagen ist typisch für den zeitlichen Abstand zwischen dem Erscheinen von Sonnenflecken in der Mitte der Sonnenscheibe und dem Auftauchen von Nordlichtern auf der Erde. Die Magnetfeldanomalien, die für die Sonnenflecken verantwortlich sind, verursachen oft auch Ausbrüche auf der Sonnenoberfläche, die den Sonnenwind verstärken und auf der Erde zu intensiven Polarlichterscheinungen führen.

Axel Tillemans
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