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Zwei neue Erdbebengräben im Meer vor Los Angeles

US-Wissenschaftler haben im Süden Kaliforniens zwei verborgene Gräben enteckt, die Erdbeben mit einer Stärke von 7,6 auf der Richterskala auslösen könnten.

Die beiden Erdverwerfungen – der Thirtymile Bank Fault und der Oceanside Fault – verlaufen vor der Küste des Ballungszentrums Los Angeles bis nach San Diego am Südende Kaliforniens und erstrecken sich möglicherweise weiter in den mexikanischen Raum.

Die Wissenschaftler von der Harvard-Universität und der Universität von Colorado in Boulder berichten in der Oktober-Ausgabe des Magazins „Geology“ über ihre Entdeckung. Danach könnten zwar die Schäden im Fall von Beben verheerend sein – aber die Wahrscheinlichkeit, dass es überhaupt dazu kommt, ist gering.

Danach droht im schlimmsten Fall alle 2 100 Jahre ein schweres Beben am Thirtymile Fault und alle 8 800 Jahre am Oceanside Fault. 1986 hatte es vor der Küste von Oceanside in Südkalifornien ein Beben der Stärke 5,3 auf der Richterskala gegeben, das nach der jüngsten Entdeckung dem Thirtymile-Graben zugeschrieben wird.

dpa und bdw

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