100 Jahre Kieler Matrosenaufstand - wissenschaft.de
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100 Jahre Kieler Matrosenaufstand

Dieses Aquarell von Erich Krause, das einen Matrosen zeigt, entstand im Kontext des Matrosenaufstands 1918. (Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum)

Der Erste Weltkrieg hatte schon Millionen Menschenleben gefordert, Regionen waren verwüstet, Regierungen wankten, doch noch immer dauerte das Kriegsgeschehen an. Ende 1918 setzten Matrosen der deutschen Hochseeflotte zunächst durch eine Meuterei in Wilhelmshaven, dann durch Streiks und Massendemonstrationen in Kiel ein unübersehbares Zeichen für ein Ende des Krieges und die Beseitigung der Monarchie. An den Kieler Matrosenaufstand erinnert im Schifffahrtsmuseum noch bis zum 17. März 2019 die Ausstellung „1918. Die Stunde der Matrosen“ .

Die Schau rekonstruiert anhand von rund 400 Exponaten die historischen Ereignisse und deren Folgen bis in die 1920er Jahre. Die Matrosen forderten Frieden, Freiheit und Brot. Die Kieler Arbeiter solidarisierten sich, Soldatenräte wurden gegründet. Die revolutionären Bestrebungen wuchsen zur Massenbewegung, die schließlich weite Teile Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum des Reichs erfasste. Am 9. November 1918 musste der Kaiser abdanken, wenig später war der Krieg beendet. Der Besucher erfährt, wie die soziale Situation sich 1918 darstellte, warum Kiel zum Schauplatz der Revolution wurde und wie diese heute bewertet wird. Der Katalog ist im Konrad Theiss Verlag erschienen.

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