Adolf Hitler: Kindheit und Jugend - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Ausstellungen

Adolf Hitler: Kindheit und Jugend

dam0320kn04.jpg
Ideologisch geprägte Lektüre Hitlers: „Der Unbesiegbare. Ein Grundzug germanischer Weltanschauung“ von Guido List (1898). (Bild: Privatbesitz)

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg, den Adolf Hitler entfesselte. Im Museum Niederösterreich – Haus der Geschichte in St. Pölten kann man noch bis zum 9. August 2020 eine spannende Ausstellung ansehen, bei der es um die sozialen und kulturellen Einflüsse geht, die der junge Hitler aufgriff. Nationalismus und Militarismus bzw. Rassismus und Antisemitismus grassierten schon vor dem Ersten Weltkrieg. Die Schau geht der Frage nach, wie sie die Sozialisation Adolf Hitlers prägten. Die familiären Verhältnisse und die Schulzeit, aber auch frühe Vorbilder und Freunde werden unter die Lupe genommen.

Hitler, 1889 in Braunau am Inn geboren, verbrachte seine ersten 20 Jahre in Österreich, vornehmlich im Innviertel, in Linz und in Wien. Er wuchs mit einem massiven Deutschnationalismus auf, der zugleich durch einen tiefen Hass auf die Tschechen bestimmt war. Hitlers Bewunderung galt dagegen dem antisemitischen Wiener Bürgermeister Karl Lueger sowie dem radikalen deutschnationalen Georg Ritter von Schönerer. In einer Parallelerzählung geht die Ausstellung einerseits auf Hitlers Werdegang bis 1914, andererseits auf sein soziales Umfeld und das Gedankengut der Zeit ein. Zur Ausstellung ist von Christian Rapp und Hannes Leidinger das Buch „Hitler – Prägende Jahre. Kindheit und Jugend 1889 –1914“ im Residenz Verlag, Salzburg, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in St. Pölten

Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Geo|man|tie  〈f. 19; unz.〉 Wahrsagerei aus in Sand gekritzelten Zeichen [<grch. ge ... mehr

S|len|hei|li|ge(r)  〈m. 29〉 1 〈in der Antike u. MA〉 christl. Einsiedler, der aus Askese auf einer Säule lebte 2 〈fig.〉 2.1 jmd., der aufgrund seines Ansehens, seiner gehobenen Stellung o. Ä. als unantastbar gilt ... mehr

Fu|run|kel  〈m. 3 od. n. 13; Med.〉 durch Bakterien hervorgerufene, eitrige Entzündung eines Haarbalgs u. seiner Talgdrüse; Sy Eiterbeule ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige