Am Schnittpunkt der Kontinente: der Sues-Kanal - wissenschaft.de
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Am Schnittpunkt der Kontinente: der Sues-Kanal

Eröffnung des Sues-Kanals im Jahr 1869. (duncan1890/iStock)

Die fundamentale Bedeutung, die dem Sues-Kanal für die Schifffahrt und darüber hinaus für die geopolitische Situation Ägyptens zukommt, ist geläufig. Dass man jedoch schon zur Pharaonen-Zeit an einer Verbindung zwischen dem Mittelmeer und dem Roten Meer arbeitete und sie, wenn auch mit anderem Verlauf als dem des Sues-Kanals, gelang, ist weniger bekannt.

Mit der 4000-jährigen Geschichte des Sues-Kanals befasst sich eine Ausstellung im Pariser Institut du monde arabe vom 28. März bis zum 5. August 2018. Der Rundgang beginnt im Jahr 1869 mit der prunkvollen Einweihung des Sues-Kanals, die dem Besucher durch Gemälde, Projektionen sowie ein Diorama von Port Said vor Augen gestellt wird. Die Szenerie wird untermalt von Posaunenklängen aus der Oper „Aida“, die Verdi für diesen Anlass komponierte.

Dann blickt die Schau zurück auf den „Bubastis-Kanal“ der Pharaonen als Vorläufer des Sues-Kanals. Im eigentlichen Fokus aber stehen das Ägypten des frühen 19. Jahrhunderts, das mit dem Kanalbau den Anschluss an die Moderne suchte, die Baugeschichte des Sues-Kanals mit all ihren Schwierigkeiten, die Initiatoren des kühnen Projekts Ferdinand de Lesseps und Said Pascha sowie die Kämpfe um Macht und Einfluss, die sich im 20. Jahrhundert mit dem Kanal verbanden.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Pariser Institu du monde arabe

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