Auf den Spuren der Nasca-Kultur - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Auf den Spuren der Nasca-Kultur

Bügelhenkelflasche in Form eines Schwertwals mit zwei Ausgüssen (frühe Nasca-Phase, 50 –300 n. Chr.). (Museo Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú; Ministerio de Cultura del Perú)
Die Nasca lebten zwischen 200 v. Chr. und 650 n. Chr. im Süden Perus. Bekannt ist ihre Kultur durch ihre farbenfrohe Bildsprache und durch die sogenannten Nasca-Linien geworden, riesige Bodenzeichnungen von Tieren oder mit geometrischen Mustern, deren Funktion bisher rätselhaft war.


Im Rietberg-Museum in Zürich kann man sich noch bis zum 15. April 2018 mit der Nasca-Kultur befassen. In der großangelegten Schau „NASCA. PERU – Auf Spurensuche in der Wüste“ werden rund 200 Exponate, darunter bemalte Gefäße, Goldmasken, Musikinstrumente und Textilien, gezeigt. Alle Objekte stammen aus öffentlichen oder privaten Sammlungen in Peru; viele von ihnen waren noch nie außerhalb des Andenstaats zu sehen. Die Ausstellung gibt Einblicke in Geschichte und Gesellschaft der Nasca und beantwortet Fragen wie die, wer die Nasca waren und warum sie untergingen. Ein Schwerpunkt der Schau befasst sich mit der Bedeutung der Nasca-Linien, die auf einem Terrain von mehr als 500 Quadratkilometern angelegt wurden. Wie neue Forschungen zeigen, hatten sie einen rituellen Hintergrund: Die Nasca schritten die Linien ab, wobei Musik erklang. Die Rituale waren von der Einnahme psychoaktiver Substanzen begleitet.

www.rietberg.ch

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