Wasserkunst und Kanalsysteme - wissenschaft.de
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Wasserkunst und Kanalsysteme

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Herausragendes Augsburger Kunsthandwerk: Tischbrunnen mit Neptun und der Meerfahrt des Bacchus von Melchior I. Gelb (Augsburg, um 1652/53). (Foto: Museumslandschaft Hessen Kassel, Sammlung Angewandte Kunst)

Augsburg bewirbt sich mit seinem „Wassermanagement-System“ um die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe. In diesem Rahmen ist auch die große Ausstellung „Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element“ zu verstehen, die das Maximilianmuseum noch bis zum 30. September 2018 zeigt.

Über Jahrhunderte hat die zwischen den Flüssen Lech und Wertach gelegene Stadt Wasserkraftnutzung und Trinkwasserversorgung perfektioniert. Kanäle wurden angelegt, und schon seit 1413/14 hoben wasserradgetriebene „Bulgenkünste“, später Kolbenpumpen, Trinkwasser aus dem Brunnenbach. Das Wasser wurde sogar gereinigt. Von der Qualität und Quantität der Augsburger Trinkwasserversorgung konnten viele Städte bis ins 19. Jahrhundert nur träumen. Und die Brunnen verzierte man mit großer Kunst, wovon man sich anhand der exquisiten Brunnenbronzen von Hubert Gerhard oder Adriaen de Vries überzeugen kann. Sie werden ergänzt durch Spitzenstücke von Augsburger Kunsthandwerkern, die sich auf das Thema Wasser beziehen. Hydrotechnische Modelle und Pläne veranschaulichen die innovativen Wasserkünste. Der Katalog ist im Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, erschienen.

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