Ausgrenzung von Minderheiten: gestern und heute - wissenschaft.de
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Ausgrenzung von Minderheiten: gestern und heute

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Geradezu prophetisch: Szene aus dem Film „Die Stadt ohne Juden“ von Hans Karl Breslauer (Österreich, 1924). (Bild: Filmarchiv Austria)

Die neue Wechselausstellung „Die Stadt ohne. Juden Ausländer Muslime Flüchtlinge“ des NS-Dokumentationszentrums München zeigt noch bis zum 10. November 2019 anhand historischer und aktueller Beispiele, wie eine zunehmende politische Polarisierung zur Spaltung und zum endgültigen sozialen Ausschluss einzelner Gruppen führen kann. Ausgangspunkt der Schau ist der
Roman „Die Stadt ohne Juden“ von Hugo Bettauer. Bettauer hatte bereits 1922 spätere Ereignisse vorweggenommen, indem er die Vertreibung der Juden aus Wien satirisch schilderte. 1924 wurde der Roman von Hans Karl Breslauer verfilmt; 1925 ermordeten Rechtsradikale Bettauer in Wien.

Die Ausstellung ist die überarbeitete Fassung einer Schau, die 2018 in Wien zu sehen war. Gezeigt werden etwa antisemitische Klebemarken und Flugblätter der 1920er Jahre, Namenslisten von Münchnerinnen und Münchnern, die 1942 deportiert wurden, aber auch das antisemitische Brettspiel „Pogromly“ der rechtsterroristischen Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Im Hauptteil der Schau werden die einzelnen Stufen der Ausgrenzung von Minderheiten eindrücklich dargestellt: Polarisierung, Stereotypisierung, Empathieverlust und Brutalisierung.

Weitere Informationen zur Ausstellung in München

 

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