„Azteken“-Ausstellung geht in die Verlängerung - wissenschaft.de
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„Azteken“-Ausstellung geht in die Verlängerung

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Räuchergefäß in Gestalt der Wasser- und Fruchtbarkeitsgöttin Chalchiuhtlicue aus dem frühen 16. Jahrhundert. (Bild: D. R. Archivo Digital de las Colecciones del Museo Nacional de Antropología, Secretaría de Cultura – INAH)

Wie andere Häuser musste auch das Stuttgarter Linden-Museum  wegen der Corona-Pandemie schließen. Mittlerweile hat das Museum seine Tore wieder für Besucher geöffnet. Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Die Große Landesausstellung „Azteken“ wird bis zum 16. August 2020 verlängert. Die Schau entstand anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Konquistadors Hernán Cortés im Golf von Mexiko und widmet sich der Geschichte der faszinierenden Hochkultur. Die Besucher können rund 150 Exponate bewundern, darunter Leihgaben aus
einer Vielzahl von europäischen und mexikanischen Museen. Neben Skulpturen, Schmuck und Bilderhandschriften sind auch noch nie ausgestellte Opfergaben zu sehen, die erst in neuester Zeit ausgegraben worden sind. Ebenfalls gezeigt werden zwei aztekische Federschilde, von denen weltweit nur vier existieren.

Der Aufbau der Ausstellung ist dem Reich der Azteken nachempfunden: Beginnend in den tributpflichtigen Randgebieten, erleben Besucher das Hochtal von Mexiko in seinen kulturellen und natürlichen Ausprägungen, bis sie schließlich in das Zentrum des Aztekenreichs, die Hauptstadt Tenochtitlan, eingeführt werden. Dort betreten sie den Herrscherpalast und den Haupttempel, den „Templo Mayor“.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Stuttgart

 

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