Bilder einer sowjetischen Kriegsfotografin - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Bilder einer sowjetischen Kriegsfotografin

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Mit der Kamera im Anschlag: die Kriegsfotografin Olga Lander bei der Roten Armee (Foto, 1943/1945). (Bild: Privatarchiv Irina Lander / Foto: Nikolaj Rachmanov)

Die sowjetische Fotografin Olga Lander (1906–1996) arbeitete seit 1943 als Kriegskorrespondentin. Ihr Einsatzgebiet war die Südwestfront, wo gerade die Kämpfe um Stalingrad tobten. Für eine Frontzeitung hielt sie nicht nur diverse Kampfhandlungen fest, sondern auch den Alltag der Soldaten. Bis 1948 blieb Lander beim Militär, zuletzt in Rumänien.

Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst zeigt bis zum 24. Februar 2019 eine Ausstellung zum fotografischen Werk Olga Landers. Die Bilder führen hinein in Gefechtssituationen, zeigen aber auch die Geschützvorbereitung oder die Versorgung mit Munitionsnachschub. Man sieht Lastwagenkolonnen sich durch tiefen Matsch wühlen und wie Verwundete mit Hundeschlitten abtransportiert werden. Im Gegensatz dazu stehen Darbietungen von Künstlern im Rahmen der Truppenbetreuung. Etlichen Bildern sieht man ihre propagandistische Intention an, etwa wenn ein Kosake in die Kommunistische Partei aufgenommen wird. Der Katalog ist im Mitteldeutschen Verlag, Halle an der Saale, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Berlin

 

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