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Ausstellungen

Der Schmuck und seine Macht

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Kopfgefäß des Todesdämons Charun mit Nasenring und Tätowierungen (etruskisch, 400v. Chr.). (Bild: Staatliche Antikensammlungen und Glyptothek München / Foto: Renate Kühling)

Sich zu schmücken, ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Schönheitsvorstellungen, Körperideale, Mode und Signalisierung von Status begleiten den Menschen seit Tausenden von Jahren und haben eine Vielzahl an Objekten, Praktiken und Herstellungsformen von Schmuck hervorgebracht. Das Sächsische Museum für Archäologie smac widmet sich diesem Themenkreis in der großen Ausstellung „Chic! Schmuck. Macht. Leute“, die noch bis zum 28. August 2022 zu sehen ist.

Die Exponate lassen die vielschichtige Entwicklung deutlich werden: Am Anfang standen Objekte und Verzierungen an Kleidung und Körper aus Naturmaterialien. Ketten und Anhänger aus Muscheln, Tierzähnen, Horn, Steinen und fossilem Material wie Bernstein schmückten den Menschen und waren vermutlich auch ein Hinweis auf seinen Status innerhalb der Gruppe. Mit der Zeit kamen die Gewinnung und Verarbeitung von Metallen dazu. Ausgefeilte Techniken und Werkzeuge ließen immer filigranere Kunstwerke entstehen. Aber auch das aufwendige Bearbeiten von Stoffen durch Besticken oder die Arbeit mit Glas, Emaille und Edelsteinen erweiterten die Herstellungsmöglichkeiten von Schmuck. Gezeigt werden etwa keltische Grabbeigaben oder der Goldschmuck einer Griechin, dazu kann man sich in diverse Haar- und Kleidermoden vertiefen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Chemnitz

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