Die „goldenen Gaben“ Kaiser Heinrichs II. - wissenschaft.de
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Die „goldenen Gaben“ Kaiser Heinrichs II.

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Dieses goldene „Antependium“, eine Altartafel (vor 1019), machte Kaiser Heinrich II. der Stadt Basel zum Geschenk. (Bild: Paris, Musée de Cluny – Musée national du Moyen Âge)

Im Herbst 1019 fand in Basel in Gegenwart Kaiser Heinrichs II. (1002–1024) die Weihe des Basler Münsters statt – eine Sternstunde für die Stadt. Heinrich II. und seine Nachfolger statteten den Basler Bischof mit zahlreichen Rechten und Gütern aus und machten ihn zum mächtigsten Fürsten in der Region. Zum Jubiläum zeigt das Historische Museum im Kunstmuseum die Sonderausstellung „Gold & Ruhm – Geschenke für die Ewigkeit“. Vom 11. Oktober 2019 bis zum 19. Januar 2020 wird sie sich mit der Herrschaft des letzten ottonischen Kaisers und der Kultur seiner Zeit befassen.

Gezeigt werden Goldschmiedearbeiten, Bronzen, Textilien, Buchmalereien und Elfenbeinschnitzereien, die die Kunstfertigkeit der Zeit eindrucksvoll vor Augen stellen. Archäologische Funde, Münzen und Handschriften geben Einblicke in die damaligen Lebenswelten. Thematisiert werden auch die Beziehungen Basels zum Königreich Burgund sowie der Kult um das später heiliggesprochene Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde und dessen „goldene Gaben“. Den Höhepunkt der Schau bildet nämlich das „Basler Antependium“, ein Geschenk des Kaisers. Dieses und andere wertvolle Gaben Heinrichs bildeten den Grundstock für den Münsterschatz. Das Antependium wurde im 19. Jahrhundert verkauft, kehrt jedoch für die Ausstellung nach Basel zurück. Der Katalog erscheint im Hirmer Verlag, München.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Basel

 

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