Die Pest als Geißel der Menschheit - wissenschaft.de
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Ausstellungen

Die Pest als Geißel der Menschheit

Das Stundenbuch der Bonne von Luxemburg aus dem 14. Jahrhundert spiegelt in seinen Darstellungen das Erlebnis der Pest wider und mahnt an die Allgegenwärtigkeit des Todes. (Bild: LWL/S. Leenen)

Von der Steinzeit über den „Schwarzen Tod“ im Mittelalter bis zum jüngsten Ausbruch auf Madagaskar: Die Pest war und ist eine Geißel der Menschheit. Rund um den Globus forderte sie Millionen Opfer. Eine große Ausstellung im LWL-Museum für Archäologie in Herne ist noch bis zum 10. Mai 2020 diesem Thema gewidmet.

Ausgehend von dem ersten gut überlieferten Ausbruch der Pest im 6. Jahrhundert n. Chr., geht sie den Fragen nach, welche Erklärungen man für die Krankheit fand, wie die Menschen mit dieser Bedrohung umgingen oder was Ärzte, Obrigkeiten bzw. Geistliche angesichts der durch die Pest erzeugten Krisen taten. Beleuchtet werden auch die Auswirkungen der Seuche auf Wirtschaft, Religion oder Kunst. Die Schau präsentiert etwa 300 archäologische und kulturgeschichtliche Exponate. Gezeigt werden etwa ein Exemplar des Pestbakteriums unter dem Mikroskop, der Anker der „Grand Saint Antoine“, die 1720 die Pest nach Marseille brachte, aber auch zahlreiche Kunstobjekte wie Ikonen, Amulette oder Gemälde. Der Katalog ist im Konrad Theiss Verlag, Darmstadt, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Herne

 

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Norm|be|din|gun|gen  〈Pl.; Phys.; Tech.〉 für Flüssigkeiten u. Gase festgelegte äußere Zustandsbedingungen, die einen Vergleich untereinander hinsichtlich Dichte, Dampfdruck usw. gestatten, in der Physik 0°C u. 1013 mbar, in der Technik meist 20 °C u. 1013 mbar; Sy Normalbedingungen ( ... mehr

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