Ein Bischof schreibt Geschichte - wissenschaft.de
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Ein Bischof schreibt Geschichte

Die Initiale „T“ mit eigenhändigem Gebetswunsch Thietmars (Kodex aus der Merseburger Domstiftsbibliothek). (Foto: Vereinigte Domstifter / F. Matte)

Denkt man an Merseburg, so fällt einem neben den berühmten Zaubersprüchen Thietmar von Merseburg ein, der „Vater“ der mitteldeutschen Geschichtsschreibung. Der Bischof war Verfasser einer bedeutenden Chronik, die die politischen, wirtschaftlichen und religiösen Entwicklungen des 10. Jahrhunderts ebenso anschaulich schildert wie Leben und Taten berühmter Persönlichkeiten. Vor 1000 Jahren ist Thietmar von Merseburg gestorben, weshalb im Merseburger Dom, der bischöflichen Wirkungsstätte, noch bis zum 4. November 2018 eine Ausstellung an Thietmars Leben und Werk erinnert.

Anhand der Beschreibungen der Chronik möchte die Ausstellung „Thietmars Welt“ wiedererstehen lassen. Die Vorstellungen des mittelalterlichen Menschen, Kaiserkrönungen, Hoftage und Feste, aber auch der Alltag der Burg- und Dorfbewohner mitsamt Hungersnöten und anderen Gefahren sollen dem Besucher vermittelt werden. Neben Teilen der Chronik sind Objekte aus der Lebensumgebung des Bischofs, Schreibgeräte, Urkunden, Alltagsgegenstände und mittelalterliches Kunsthandwerk zu sehen. Der Katalog ist im Michael Imhof Verlag, Petersberg, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Merseburg

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