Ein Querschnitt durch die Kunst der DDR - wissenschaft.de
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Ein Querschnitt durch die Kunst der DDR

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„Medea“: Dieses kraftvolle und zugleich aufwühlende Gemälde schuf Angela Hampel im Jahr 1985. (Bild: Angela Hampel / VG Bild-Kunst Bonn, 2019 / Foto: BPK / Nationalgalerie, SMB / Karin März)

Die Kunst der ehemaligen DDR hat Konjunktur. War es 2017/18 das Museum Barberini in Potsdam, das mit der Schau „Hinter der Maske“ eine spannende Auswahl von DDR-Produktionen präsentierte, und ließ man in diesem Herbst in Leipzig die Kunst der Wendezeit Revue passieren, so wählt der Kunstpalast in Düsseldorf unter dem Titel „Utopie und Untergang“ nun wieder einen größeren Zuschnitt: Gezeigt werden Kunstwerke, die zwischen 1945 und 1989 entstanden. Die Besucher können sich noch bis zum 5. Januar 2020 anhand der Werke von 13 Künstlerinnen und Künstlern davon überzeugen, dass keineswegs alles „Auftragskunst“ war, was in der DDR entstand. Man findet bekannte Namen wie Wolfgang Mattheuer, A. R. Penck oder Werner Tübke, doch auch Unbekannteres lässt sich entdecken. Da visualisiert Carlfriedrich Claus mit seinen nervösen Zeichnungen Sprachexperimente, da stehen bei Gerhard Altenbourg Figuren „mit blauem Halstuch“ ratlos in einer Landschaft, und da überrascht Cornelia Schleime mit ihren Selbstinszenierungen. Der Katalog ist im Sandstein Verlag, Dresden, erschienen.

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