Elefanten – bewundert und benutzt - wissenschaft.de
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Elefanten – bewundert und benutzt

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Prunkelefant aus Rajasthan oder Gujarat (19. Jahrhundert). Im Pavillon sitzen König und Wesir. (Bild: Museum Fünf Kontinente, München / Foto: Marianne Franke)

Elefanten beeindrucken durch ihre schiere Größe, aber auch durch ihre Eigenschaften, bei denen sich Kraft mit Sanftmut paart. Heute stehen sie wegen skrupelloser Elfenbein-Jäger auf der Liste der bedrohten Tierarten. Der Elefant fungierte in Nigeria, Äthiopien oder Indien einst als königliches Reittier und symbolisierte die Macht des Herrschers. Die Kraft der Tiere wurde zur Rodung von Wäldern oder zum Transport eingesetzt, aber auch als Kriegsmaschine wurden die Dickhäuter missbraucht. Elefanten spielen in Mythen und Religionen eine große Rolle, etwa in Indien, wo der elefantenköpfige Ganesha ein beliebter Glücksgott ist. Im europäischen Norden dagegen musste man sich lange mit Phantasiebildern von Rüsseltieren behelfen. Im 19. Jahrhundert wurden die grauen Kolosse schließlich zur Zirkus- und Zooattraktion.

Eine Ausstellung im Knauf-Museum in Iphofen widmet sich noch bis zum 10. November 2019 dem Elefanten in Natur und Kultur. Zu sehen sind etwa Figuren von Prunkelefanten aus Rajasthan, ein Steinrelief aus Angkor Vat, eine Elfenbeinschnitzerei aus dem Königreich Benin oder chinesische Keramik. Hinzu kommen Gemälde, Schriften und Fotografien. Die Begleitpublikation ist im Verlag Nünnerich-Asmus, Mainz, erschienen.

Weitere Informationen zur Ausstellung in Iphofen

 

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